Aktuelles

Aktuelles


Du willst auf eigenen Beinen stehen und zu Hause ausziehen?

Der Weg in die Selbständigkeit berührt viele Themen.
Hier gibt es Tipps


Brief an Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Remscheid, den 07.10.2020

Sehr geehrte Frau Gebauer,

der Jugendrat der Stadt Remscheid ist ein Beirat des Stadtrates und die Interessenvertretung der Kinder- und Jugendlichen in Remscheid. In dieser Funktion wenden wir uns an Sie, weil sich viele Schüler/innen Sorgen um die anstehenden zentralen Abschlussprüfungen in den Klassen 10, 12 oder 13 machen.

Ihr Parteikollege Ralph Bombis stellte in seiner Rede vor dem Landtag am 18.09.2020 fest:
„Die Corona-Krise stellt die Menschen in Nordrhein-Westfalen seit vielen Monaten vor große Herausforderungen. Sowohl im wirtschaftlichen Leben wie auch im Privatleben mussten und müssen viele Veränderungen bewältigt und eingespielte Routinen von einem auf den anderen Tag verändert werden. All das ist ohne Zweifel wirtschaftlich sowie psychisch eine Belastung.“
(Quelle: https://fdp.fraktion.nrw/content/bombis-der-corona-krise-durch-innovative-konzepte-begegnen)

Vor allem die psychische Belastung trifft nicht nur auf Erwachsene sondern auch auf uns Schülerinnen und Schüler zu.

Wir sehen uns mit folgenden Problemen konfrontiert:

  • In diesem Schuljahr sind durch den Lock-Down bereits viele Unterrichtsstunden ausgefallen, die nicht nachgeholt werden konnten.
  •  Allein durch die Atem- und Lüftungspausen gehen uns bei 22 Unterrichtsstunden à 60 min. in der Woche und 10 min. notwendiger Pausen zum Durchatmen und Lüften, monatlich 15 Unterrichtsstunden verloren. An anderen Schulen mit 45 min dauernden Stunden ist der Ausfall bei gleicher Lüftungszeit ungleich höher.
  • Der Unterricht auf Distanz über die digitalen Medien hat nicht gut funktioniert, da nicht alle Schüler/innen mit den entsprechenden Endgeräten ausgestattet sind und sich nicht alle Lehrenden auf die neue, überraschend anzuwendende Technik einstellen konnten bzw. den Umgang damit lernen konnten oder wollten.
  • Die Klausuren sind von 2 Stunden auf 4 Stunden verlängert worden. Die Absicht dahinter, uns mehr Zeit zu geben, erscheint uns nicht glaubhaft, da wir das Gefühl haben, mehr Aufgaben erledigen zu müssen, als in einer zweistündigen Klausur. Dazu kommt die Belastung durch verlängerte Zeit, in der wir hochkonzentriert sein müssen.
  • Einige Unterrichtsstoffe wurden durch die Folgen der Pandemie im Unterricht nur sehr kurz oder gar nicht aufgegriffen. Der Stoff ist aber oftmals Grundlage für weiteres Lernen. Es wird auch ohne Unterricht erwartet, dass wir den Stoff beherrschen. Sich diesen selbst anzueignen ist nicht für alle Schüler/innen gleichermaßen möglich. Zudem haben wir ohnehin schon mehr Hausaufgaben zu erledigen, die keine Zeit mehr für zusätzlichen Stoff lassen.
  • Wir machen uns Sorgen, ob im Winter ausreichend gelüftet werden kann und wie die Temperaturen dann in den Klassenzimmern sind, ob Lernatmosphäre überhaupt hergestellt werden kann.
  • Onlineunterricht ist nicht gleich Präsenzunterricht! Der Onlineunterricht hat eine andere Qualität, als der Präsenzunterricht. Dies ist teilweise technisch bedingt, schlechte Internetverbindung, langsames privates (!) Endgerät zu Hause, die Lehrenden können nicht gut auf Probleme einzelner Schüler/innen eingehen, jede/r befindet sich zu Hause in einer anderen Lernatmosphäre und die Lehrenden können nicht erfassen, was außerhalb des Blickfeldes der Kameras bei den Schüler/innen passiert. Die Folge: man lernt weniger. Hier mündliche Noten zu verteilen halten wir für ungerecht und nicht wirklich objektiv. Dennoch sind die Termine und die Anforderungen in den Klausuren die Gleichen, wie bei denen, die Präsenzunterricht hatten. Das ist schlichtweg ungerecht und hat mit Chancengleichheit nichts zu tun.
  • Bislang gab es nur zögerliche Versuche, unsere Corona bedingte zusätzliche Belastung zu kompensieren oder abzumildern, indem man z.B. in der Klausur mehr Themen zur Auswahl hat, wovon man eins bearbeiten muss. Dies löst aber nicht das Problem des ausgefallenen Unterrichts. Die Themen auf die wir uns vorbereiten müssen sind ja dadurch nicht weniger geworden.
  • Die Kommunikation im Unterricht ist durch die Masken sehr eingeschränkt. Oft versteht man Mitschüler/innen oder Lehrende nicht durch die Maske
  • In den Jahrgängen vor Corona gab es vor den Abitur-Klausuren eine 14 tägige Zeit ohne Unterricht, um sich zu Hause individuell auf seine Klausuren vorbereiten zu können. In diesen beiden Wochen soll aber jetzt Unterricht nachgeholt werden. Nicht alle Fächer sind aber für alle gleichermaßen relevant für die Prüfungen, je nach Fächerkombination. Daher haben wir jetzt noch weniger Vorbereitungszeit.
  • Zusätzliche Ängste treten durch die Sorge, sich anzustecken auf, seitdem zunehmend auch Schüler/innen positiv getestet wurden und aus unserer Sicht die Durchmischung im Kurssystem eine nicht kalkulierbare Ansteckungsgefahr darstellt. Die Anordnung von Quarantäne für einen einzelnen Kurs erscheint uns daher nicht nachvollziehbar, da jede/r Infizierte ja mehrere Kurse besucht.

Weiter heißt es in der Rede von Herrn Bombis:
„Um unseren Alltag – auch in der Gegenwart des Virus – lebenswert zu gestalten sowie Wirtschaftlichkeit zu sichern, ist es nun an der Zeit, Perspektiven zu schaffen. Dafür braucht es innovative Konzepte. Das können technologische Lösungen wie Luftfilteranlagen sein. Bei Anwendung einer solchen Technik können dann bisher verbindliche Einschränkungen wie etwa Mindestabstände neu bewertet werden und gegebenenfalls entfallen. Nicht nur für die Gastronomie ist eine solche Lösung interessant. Auch die Veranstaltungsbranche oder der Tourismus insgesamt könnten davon profitieren. Nach einer erfolgreichen Erprobung dieser Technik ist zudem eine Anwendung im nicht-gewerblichen Bereich wie in Schulen und Behörden vielversprechend.“
(Quelle: https://fdp.fraktion.nrw/content/bombis-der-corona-krise-durch-innovative-konzepte-begegnen)

Wir hoffen, dass Sie diese Position nicht teilen, denn:
Es kann nicht sein, dass wir noch so lange warten müssen, bis Sie Erfahrungen in anderen Bereichen gesammelt haben
Es kann nicht sein, dass wir die letzten in der Reihe sind, um die man sich kümmert
Es kann nicht sein, dass wir als diejenigen, die die Zukunft dieses Landes gestalten sollen in der Krise als letzte Berücksichtigung finden!
Ihr Handeln heute hat nachhaltige Konsequenzen sowohl für den Einzelnen, als auch für die Gemeinschaft/Gesellschaft.

Es braucht alltagstaugliche Konzepte für die Lernenden an den Schulen, die schnell greifen, um uns die gleichen Chancen zu geben, wie den Jahrgängen vor und nach uns!

Uns ist bewusst, dass wir mit der Situation zurechtkommen müssen, dass Corona alle vor neue und schwierige Aufgaben und Herausforderungen stellt.
Bei den Schülerinnen und Schülern, die jetzt vor den Abschlussprüfungen der unterschiedlichen Schulformen stehen geht es um mehr, als nur um eine Note. Der Abschluss ist entscheidend für die weitere Berufslaufbahn, entscheidet mit über die Gestaltung des künftigen Lebens.

Daher fordern wir
1. gerechte Prüfungen für den Abschlussjahrgang 2020 und folgende Pandemiejahrgänge!
2. Schnelle Umsetzung von nachhaltigen Maßnahmen, um die Lernsituation an ALLEN Schulen nachhaltig zu verbessern!

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag des Jugendrates
gez.
Burcu Aksoyek
Vorsitzende


#IDAHOT2020

Aus Anlass des „Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie“ (IDAHOT) hat sich Jugendrat mit Vorurteilen auseinandergesetzt, mit denen sich Menschen mit nicht heterosexueller Orientierung oftmals konfrontiert sehen:

  • Homosexualität ist eine Krankheit
  • Homosexualität ist anerzogen
  • Schwule wollen mit allen Männern Sex
  • Lesben hassen Männer
  • Schwule hassen Frauen

und dergleichen mehr.

Der Jugendrat meint:
VORURTEILE SIND QUATSCH!
Der Jugendrat hat einen Film gedreht, um ein Zeichen gegen diese Vorurteile zu setzen und fordert dazu auf sich mit den eigenen Vorurteilen auseinander zu setzen und jedem Menschen zu ermöglichen auf die Art und Weise zu leben, wie er/sie will!
LIEB DOCH WEN DU WILLST! ist die Botschaft!


Freizeittipps

Wir leben in einer Zeit, die neue Herausforderungen mit sich bringt. Dazu gehört sicher auch, die Freizeit anders zu gestalten, als wir dies gewohnt sind. Manche liebgewonnenen und für uns selber wichtigen Hobbys sind momentan nicht ausführbar. Dazu kommt, dass wir im Moment oft mehr freie Zeit zur Verfügung haben, als sonst. Diese Zeit will gefüllt sein, sinnvoll verbracht sein. Chillen und einfach mal nichts tun hat seinen Reiz und seine Berechtigung. Aber wenn man aktiv sein möchte, was dann …? Viele Menschen, die in der Jugendarbeit tätig sind, bieten Anregungen und Tipps für die Freizeitgestaltung an.

Die Schulsozialarbeiter von Kompazz – Schulsozialarbeit geben in regelmäßigen Abständen einen Newsletter zur Freizeitgestaltung heraus. Alle bisher erschienenen Newsletter findest du hier .

Auf Instagram könnt ihr unter dem Hashtag #agotrs die Angebote der Remscheider Jugendzentren finden.

weitere Hashtags mit Angeboten sind:

#heimatkunstrs
#ideengegenlangeweile
#gegendielangeweile
#remscheidteilt
#kunstschuleheimat


#heimatkunstrs

Ein Projekt der Kunstschule „Heimat“ und der Kraftstation – Freie Jugendarbeit Remscheid Mitte
in Kooperation mit dem Jugendrat der Stadt Remscheid und dem Stadtteil e.V.

Gesucht werden kreative Menschen zwischen fünf und 20 Jahren, die Lust haben in den eigenen vier Wänden künstlerisch tätig zu werden.

Zu den Themen

Was mich gerade bewegt!
Was hat sich verändert ?
Was mache ich ?

sollen Kunstwerke jeder Art entstehen: Fotos, Zeichnungen, Comics, Collagen, Skulpturen, Videos, Audiodokumente, … alles ist erwünscht.

Wie du teilnehmen kannst und Erläuterungen zum Projekt entnimmst du bitte der Ausschreibung.


RS UNITED – WIR LEBEN DAS!

Am 22.09.2018 findet im Stadtpark zum 4. Mal das Festival RS UNITED statt.
Die AGOT (Arbeitsgemeinschaft der offenen Kinder- und Jugendarbeit) und der Jugendrat der Stadt Remscheid wollen damit ein Zeichen setzen für ein buntes und friedliches Zusammenleben aller Remscheider unabhängig von Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, Behinderung oder anderer individueller Merkmale!
NUR ZUSAMMEN sind wir REMSCHEID
REMSCHEID UNITED – WIR LEBEN DAS!

Ab 16:00h wird es ein buntes Programm geben, das Familien mit Kindern und Jugendliche ansprechen wird!
Es gibt ein Bungee-Trampolin, ein Wasserbecken mit großen Kugeln, in denen man auf dem Wasser laufen kann, viele Infostände, Premiere der „hör Bar“ des Jugendrates, wo Jugendliche ihre Meinung sagen und aufschreiben können, eine Verlosung von Fair-Trade-Produkten (Fußbälle, Schokolade…) und natürlich viel Musik auf der Bühne!


Jugendratswahl 2018

Der 8. Jugendrat ist gewählt.
Am 16.März 2018 stand das vorläufige Wahlergebnis fest.
Wer in den 8. Jugendrat gewählt wurde ist unter der Der Jugendrat zu sehen.


UrkundePreisverleihungJugendrat wird ausgezeichnet

Im Rahmen der Aktion „Stark! Ausgezeichnet! Jugend engagiert in Remscheid“ des Bündnisses für ein familienfreundliches Remscheid ist der 6. Jugendrat am Samstag in der Kraftstation ausgezeichnet worden.

Der Oberbürgermeister der Stadt Remscheid verlieh den Jugendräten, die von 2014 bis 2016 im Amt waren, Urkunden und einen Geldpreis wegen ihres unermüdlichen Einsatzes für Respekt und gegen Rassismus.


Spenden sammelnSpenden sammeln für das Kinderhospiz Burgholz

Der Jugendrat hat auf dem ideellen Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen am 27.11.2016 Spenden für das Kinderhospiz Burgholz (www.kinderhospiz-burgholz.de) gesammelt.

Jede/r der/die mehr als zwei Euro in die Spendendose warf, bekam als Dankeschön eine Nikolausmütze.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern, ob Münzwerfer oder Scheinwerfer, für ihre Spende. Der Jugendrat ist stolz verkünden zu dürfen, dem Kinderhospiz demnächst über 650,00 € übergeben zu können!!!


40 Plakate für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft!plakat-gruen

Ende des Jahres 2015 hat die AG „Junge Geflüchtete“ des Kinder- und Jugendrats NRW auf einem Klausurtag beschlossen, eine Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz ins Leben zu rufen.

Mit der Plakatkampagne möchte das Gremium den fremdenfeindlichen und rassistischen Sprüchen entgegenwirken, die auf Schulhöfen, in der Stadt und im Internet zu hören und zu lesen sind und ein Zeichen für Toleranz setzen.

20 Kinder- und Jugendgremien in ganz NRW unterstützen den Kampagnenstart, so natürlich auch der Jugendrat Remscheid und hat 40 Plakate in der Stadt verteilt aufgehängt.

Die Plakate werden bis zum 28. November das Stadtbild verschönern.

 weiterlesen >> 

Kandidat/innen Plakat

WAHL 2016: Ohne Dich sieht Remscheid alt aus

JETZT ALLE JUGENDRÄTE ONLINE!

39 Kandidatinnen und Kandidaten haben sich um einen Sitz im 7. Jugendrat der Stadt Remscheid beworben!
Die 15 neuen Jugendräte stehen nun fest.

HIER GEHT’S ZUR VORSTELLUNGSSEITE


Der Jugendrat unterstützt die Spendenkampagne:

Spendenkampagne Möbel


fluechtling-teaserFlüchlinge hinter der Maske

 Bilder ansehen >> 
respektAlle 6 Generationen des Jugendrates haben sich auf die Fahne geschrieben, sich gegen Rassismus und Intoleranz einzusetzen.

 weiterlesen >> 
impressionen_10_teil_2Impressionen aus 10 Jahre Jugendrat Remscheid Teil 2

 Zum Video>>  
impressionen_10_teil_1Impressionen aus 10 Jahre Jugendrat Remscheid Teil 1

 Zum Video>>  
termine_sTerminübersicht
Hier findest du alle Termine rund um den Jugendrat.

 Zu den Terminen >> 
kommunalwahlKommunalwahl 2014
Unser Faltblatt zur Wahl.
Ab 16 Jahre bist du wahlberechtigt!

 PDF Download  
facebook_sDer Jugendrat auf Facebook
Schau doch mal rein und lass dich als Freund/-in adden!

 Zu Facebook >> 
postkartenaktionPostkartenaktion
Mach mit!
Postiere diese Karte in deiner Umgebung, zu Hause, in der Schule, in der Freizeit, im Urlaub oder an besonders originellen Orten und mache ein Foto davon.
 Zur Aktion   Zu den Bildern >> 
2012 06 05 offener Brief an OB wg. StreichlisteOffener Brief
an die Oberbürgermeisterin der Stadt Remscheid zum Haushaltssanierungsplan 2012

 Download als PDF 
RatsinfoRatsinfo
Ratsinformationssystem
für die Stadt Remscheid

 Zum Ratsinfo >> 
2012_wegfilmVideo
Video in der Bildergalerie: „Der 5. Jugendrat hat sich auf den Weg gemacht“

 Zum Video >> 
2012_weltaidstagBildergalerie
Aktion zum Weltaidstag am 01.12.2012

 Bilder ansehen >> 
bewerbungscomic_sBewerbungscomic
Die Arbeitsgruppe Übergang Schule →Beruf des 3. Jugendrates hat in Zusammenarbeit mit der Kompetenzagentur „KOMPAZZ“ eine Broschüre entwickelt, die kompakt auf 16 Seiten Tipps …
 Zum Bewerbungscomic >> 
Nov 11, 2015 | Posted by | Kommentare deaktiviert für Aktuelles